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Den richtigen Preis verhandeln: Das müssen Immobilienverkäufer beachten

Eine Frau und ein Mann beim Armdrücken

Studien belegen: Ein Großteil der Immobilieneigentümer schätzt den Wert der eigenen Immobilie zu hoch ein. Das wird spätestens dann problematisch, wenn es in die Preisverhandlungen geht. Denn ein zu hoher Preis führt zu langen Verkaufsprozessen. Am Ende wird die Immobilie dann oft unter Wert verkauft. Wir zeigen, wie Sie zum passenden Preis verkaufen.

Das Wichtigste in Kürze zum Thema Preisverhandlung beim Immobilienverkauf

  • Eine realistische Immobilienbewertung ist die wichtigste Grundlage für erfolgreiche Preisverhandlungen.
  • Zu hoch angesetzte Verkaufspreise können Interessenten abschrecken und den Verkaufsprozess verlängern.
  • Schwachstellen der Immobilie sollten transparent kommuniziert und bereits bei der Preisfindung berücksichtigt werden.
  • Ein erfahrener Makler kann Verhandlungen sachlich führen und die Interessen von Verkäufer und Käufer zusammenbringen.

Bevor es in die Preisverhandlungen geht, ist es für Immobilieneigentümer wichtig, ihre Immobilie und deren Wert genau zu kennen. Viele Eigentümer gehen mit der Einstellung, man müsse einen Spielraum für Verhandlungen lassen in den Verkauf. Immobilienexperten raten davon in der Regel ab. Denn Käufer sind durchschnittlich über ein Jahr damit beschäftigt, nach der passenden Immobilie zu suchen. Sie kennen den Markt also sehr gut und erkennen schnell, wenn der Preis für eine Immobilie zu hoch angesetzt ist. Interessieren sie sich trotz abschreckend hohem Preis für die Immobilie, werden sie spätestens bei der Besichtigung versuchen, den Preis herunterzuhandeln.

Um eine präzise Werteinschätzung zu erhalten, ist es für Verkäufer ratsam, sich an einen Makler oder anderen Immobilienexperten zu wenden. Dieser ist mit dem lokalen Markt vertraut und zieht außerdem auch individuelle Merkmale der Immobilie in seine Bewertung mit ein.

Wenn es in die Preisverhandlung geht, ist es entscheidend, dass auch Schwachstellen kommuniziert werden. Es muss klar werden, dass diese bereits in den angegebenen Preis mit einberechnet wurden. Sonst nutzen Kaufinteressenten sie, um den Verkaufspreis zu drücken.

Meist bietet es sich an, den Makler die Preisverhandlungen führen zu lassen. Dieser ist zum einen in solchen Gesprächen erprobt, zum anderen hat er das nötige Know-How, um Fragen der Käufer gezielt zu beantworten. Profimakler wissen genau, wie sie die Interessen beider Parteien miteinander vereinen können. Außerdem sind sie anders als der Verkäufer unvoreingenommen, da sie keine emotionale Verbindung zur Immobilie haben.

e Sanierung, die zu einem niedrigeren Energieverbrauch und einer geringeren Umweltbelastung führt, kann daher die Attraktivität einer Immobilie erheblich steigern. Immobilienverkäufer und Vermieter, die über einen Sanierungsmanager Energetik & Bestand (EIA) verfügen, können ihr Engagement für Umweltschutz und Nachhaltigkeit demonstrieren und damit potenzielle Käufer oder Mieter ansprechen, die diese Werte teilen.

Eine Alternative zum klassischen Inserat kann übrigens das Bieterverfahren sein. Hier wird ein Mindestpreis vorgegeben, Bieter entscheiden dann selbst, wie viel sie für die Immobilie bereit sind zu zahlen. Diese Art der Preisfindung ist besonders in Gebieten, in denen Immobilien stark nachgefragt sind lohnenswert.

Sind mehrere Interessenten vorhanden, kann es auch unabhängig vom Bieterverfahren dazu kommen, dass diese von sich aus ein höheres Angebot machen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Das ist rechtlich vollkommen in Ordnung. Wichtig ist nur, dass Sie die Angebote genau prüfen. Denn nichts ist ärgerlicher, als sich für einen Interessenten zu entscheiden, der am Ende keine Finanzierung von der Bank erhält.

Sie wissen nicht, wie viel Ihre Immobilie wert ist oder brauchen Unterstützung bei den Preisverhandlungen? Kontaktieren Sie uns jetzt ganz unverbindlich. Wir helfen Ihnen gerne.

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